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Trainerwechsel bei den Würzburg Baskets

Würzburg Baskets stellen Bisselik frei
Co-Trainer Marcel Schröder übernimmt


Die Führung der Würzburg Baskets hat sich am Montag nach reiflicher Überlegung und genauer Analyse der sportlichen Situation entschlossen, Cheftrainer Berthold Bisselik freizustellen. Die aus dem nach der Saison auslaufenden Vertrag bestehenden Verpflichtungen werden die Baskets selbstverständlich erfüllen. Das Training und die sportliche Verantwortung beim Tabellendritten der ProB übernimmt mit sofortiger Wirkung – zunächst bis zum Ende der Saison – Co-Trainer Marcel Schröder.

„Unser Ziel war es und ist es, einen stabilen Basketball-Standort Würzburg aufzubauen und die wirtschaftlichen, strukturellen und sportlichen Voraussetzungen zu schaffen, um zumindest in die 2. Bundesliga Pro A aufzusteigen und dort mittelfristig eine gute Rolle spielen zu können. Dies hätten wir gerne mit Berthold Bisselik getan, der hier hervorragende Arbeit geleistet und den Aufstieg aus der Regionalliga erreicht hat“, so die beiden Baskets-Geschäftsführer Jochen Bähr und Klaus Heuberger: „In den letzten Monaten haben wir jedoch keine sportliche Entwicklung mehr gesehen. Sowohl die Mannschaft als auch einzelne Spieler konnten bedauerlicherweise ihr Potenzial nicht im erforderlichen Umfang abrufen. Dabei haben wir keineswegs nur die Ergebnisse als Maßstab genommen, sondern die gesamte Situation über mehrere Wochen genau beobachtet und analysiert. Wir konnten nicht mehr sicher sein, dass unter den gegenwärtigen Verhältnissen eine Kehrtwende nachhaltig erreichbar ist. Wir sehen uns dem Ziel verpflichtet, den Aufstieg noch in dieser Saison zu erreichen. Dafür wollen wir nichts unversucht lassen, wobei wir fest in unser Team vertrauen. Wir gehen davon aus, dass mit einem Wechsel in der sportlichen Leitung nochmals Kräfte bei der Mannschaft freigesetzt werden. Wir möchten uns bei Berthold Bisselik ausdrücklich für die geleistete Arbeit bedanken und wünschen ihm beruflich und privat das Allerbeste. Gemeinsam mit unserem fantastischen Publikum hoffen wir auf eine erfolgreiche Zukunft unserer Baskets.“

Happy Valentines Day via PUMA Hardchorus

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via PUMA Hardchorus

Filmwoche(nende) geht zu Ende – Publikumspreise verliehen

Nach fünf Tagen und Nächten Filmwochenende zieht die Filminitiative eine erste Bilanz des 36. Internationalen Filmwochenendes Würzburg. Zuerst muss man feststellen, dass man dieses Jahr eher von einer Filmwoche reden müsste, als von einem Wochenende. Bereits Dienstag abend kam es im Rahmen des Festivals zu einer Sonderveranstaltung in der Posthalle. Über 400 Besucher sahen hier den Film “Universalove” mit dem live gespielten “Soundtrack” der österreichischen Indie-Rock-Band Naked Lunch. Was die Veranstalter besonders freut, ist der geglückte Umzug vom Corso-Kino ins Cinemaxx, das bereits mehrere Jahre als Nebenspielort zur Verfügung stand. Durch den Wegfall des letzten Würzburger Programmkinos befürchtete man vor Festivalbeginn noch einen Besucherschwund. Doch auch in diesem Punkt kann die Filminitiative um Hauptorganisator Hannes Tietze einigermaßen beruhigt in die Zukunft schauen. Zur Preisverleihung gestern abend gab Tietze bekannt, dass bis zu diesem Zeitpunkt (einige Filme standen noch aus) bereits 12.000 Besucher das Internationale Filmwochenende besucht hatten. Durch den Wegfall eines Kinosaals im Vergleich zum letzten Jahr (13.000 Besucher) ein sehr erfreuliches Ergebnis.

Weiter gaben die Organisatoren bekannt, dass es derzeit so aussieht, als ob man am Ende wohl auch bei der Finanzierung und damit dem wichtigsten Punkt in Sachen Zukunftsplanung, bei etwas Gewinn rauskommt. Ebenfalls bedeutend für die Zukunft ist die geglückte Zusammenarbeit zwischen Cinemaxx, Bockshorn und den Veranstaltern. So kam bei vielen Zuschauern auch im großen Kino-Center “Festival-Atmosphäre” auf.

“Insgesamt lässt sich auf ein gelungenes Filmwochenende zurückblicken und feststellen, dass die beste Ausgangsbasis für eine 37. Auflage des etablierten Filmfestesgeschaffen wurde”, so Tietze am Ende seiner Rede.

Als kleines Schmankerl ließ er noch durchblicken, dass man auch von sehr erfolgreichen Nebenveranstaltungen sprechen kann. Bestes Beispiel hierfür war die Party am Samstag abend. Hier wurde teilweise so viel gefeiert, dass ein Gast wichtige Termine absagen musste, da er seinen Flieger nicht mehr erreichen konnte. Wie später bei der Preisvergabe bekannt wurde, hatte Regisseur Dome Karukoski aufgrund der ausgelassenen Feierei sein Flugzeug zurück in die finnische Heimat verpasst, wo er am Sonntag eigentlich den “Finnischen Filmpreis” hätte entgegen nehmen sollen. Aber vielleicht dachte sich der Preisträger einfach, dass man ab und zu auch mal Prioritäten setzen muss. ;)

Nachdem Mitorganisatorin Susanne Bauer sich bei den zahlreichen Sponsoren, Austragungsstätten und vielen freiwilligen Helfern bedankt hatte, übergab sie das Wort an Rudi Siebeneichler, der die Preise des Schaufensterwettbewerbs vergeben durfte. Der dieses Jahr zum ersten Mal ausgetragene Wettbewerb fand bereits im Voraus des Festivals statt und forderte zahlreiche Geschäftsinhaber der Innenstadt dazu auf, möglichst ansprechende Werbung für das Filmwochenende zu machen. Den ersten Platz erlangte hier das Spielzeuggeschäft “Die Murmel”. Gefolgt vom ebenfalls in der Augustinerstraße ansässigen “Hutladen” und dem Buchladen “Neuer Weg” in der Sanderau.

Im Anschluss wurden die Sieger der verschiedenen Kategorien gekürt. In Würzburg gibt es hier eine Besonderheit, die die Filmemacher besonders stolz macht, denn jeder Preis wird einzig und allein vom Publikum bestimmt.

Der Preis (150 €) für den besten Film in der Kategorie “Nacht der Selbstgedrehten” ging dieses Jahr an die Produktion “Spannende Welt der Kommunikation” aus dem Röntgen-Gymnasium Würzburg. In der Kategorie “Kinder und Jugendfilmpreis” räumte der lettische Film “Mazie Laupitaji – Die kleinen Bankräuber” von Armands Zvirbulis das Preisgeld in Höhe von 1500 € ab.

Der Kurzfilmpreis in Höhe von 750 € ging in diesem Jahr an den schwedischen Regisseur Joen Windahl, der mit seiner Produktion “Tennis är Livet – Life is Tennis” für Begeisterung im Publikum sorgte. Platz Zwei (500 €) ging an Hüseyin Tabak mit seinem Film “Cheeese…”. Den mit 250 € dotierten dritten Platz belegte Steffen Schäfflers “Screen Test”.

Bei der Vergabe des Dokumentarfilmpreises ging es richtig zur Sache. Nachdem Alessandro Negrini den dritten Platz für seine nordirische Produktion “Paradiso” entgegengenommen hatte, unterschieden sich die beiden weiteren Gewinnerfilme um nur eine Hundertstelstelle in der Note. Daraufhin entschied man sich, den auf 1500 € dotierten ersten Platz zweimal zu vergeben und das Preisgeld mit jeweils 1250 € an die Gewinner zu überweisen. “Sponsor Distelhäuser wusste zwar noch nichts von seinem Glück”, scherzte Hannes Tietze, “aber bis jetzt waren die Leute von Distelhäuser immer sehr kooperativ. Und zur Not zahlt man den Aufpreis selbst.” So ging der erste Platz an die beiden Filme “Pianomania” von Lilian Franck und Robert Cibis und “Geburt” von Erich Langjahr und Silvia Haselbeck. Sabine Panossian, die im Film “Pianomania” die Co-Regie führte, nahm den Preis in Vertretung für Lilian Franck und Robert Cibis entegegen. Erich Langjahr, der bereits als langjähriger Gast beim Filmwochenende bekannt ist, nahm den Preis gemeinsam mit seiner Familie entgegen.

Der Spielfilmpreis in Höhe von 2500 € (bereitgestellt von der VR-Bank und Union Investment) ging beim 36. Internationalen Filmwochenende Würzburg an die türkische Produktion “Mommo – Kiz Kardesim” von Atalay Tasdiken. Auf Platz zwei landete Dome Karukoskis “Kielletty Hedelmä – Forbidden Fruit”, der sich wohl gerade zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg nach Finnland befand, gefolgt von der US amerikanischen Produktion des Regisseurs Scott Sanders “Black Dynamite”. Der Gewinnerfilm, der als Abschluss des Filmwochenendes noch einmal gezeigt wurde, erzählt die Geschichte von einem neunjährigen Jungen, der für seine kleine Schwester nicht nur der große Bruder, sondern gleichzeitig auch Vater und Mutter ist. Einer der Hauptdarsteller, der im Film den bösen Vater, der seine Kinder abschiebt, spielt nahm gestern Abend den bedeutenden Preis entgegen. Er bedankte sich beim Regisseur und vor allem dem Publikum, die dem Film diesen Erfolg ermöglicht habe. Er habe schon viele Festivals erlebt, aber was die Zuschauer angeht, muss er zugeben, dass es ihm nirgends besser als in Würzburg gefallen habe. Und er war schon auf Filmfesten in London, Berlin oder Nürnberg. Gleichzeitig entschuldigte er sich bei den Kindern auf der ganzen Welt, dass sie so etwas heutzutage noch erleben müssen. Ihm fiel die Rolle sehr schwer, da er bevor er mit diesem Film in das Filmgeschäft eingestiegen ist über 19 Jahre als Leiter eines eigenen Kindertheaters den Kindern eine Freude gemacht hat und jetzt auf einmal die Rolle des bösen Mannes annehmen sollte.

Zum Abschluss ergriff Hannes Tietze noch einmal das Mikrofon und bedankte sich beim Publikum für ihre Anwesenheit und fügte hinzu: “Hoffentlich sehen wir uns im nächsten Jahr wieder!”

Wie sich das österreichische Bundesheer den Nachwuchs vergrault

Gut gemeint, aber schlecht umgesetzt, ist der aktuelle Werbespot für das österreichische Bundesheer. Ob man so gegen einen Rückgang der Wehrdienstwilligen ankommen kann, ist schwer fraglich. Das ein solch lächerlicher Spot auch mal nach hinten losgehen kann, ist dem Auftraggeber wohl nicht bewusst.

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Filmkritik “À l´origine” von Xavier Giannoli


Kaum ein Franzose kennt ihn nicht. Die Rede ist von Xavier Giannoli’s Film “À l´origine“. Dass es sein Film über die Autobahn (im doppelten Sinne) bis nach Würzburg geschafft hat, freut den Regisseur jetzt umso mehr.

Kurzinhalt

Die augenzwinkernde Komödie dreht sich um einen kleinen Gauner, der eine ganze Region in eine phantastische Baugeschichte zieht, indem er sich als Bauleiter ausgibt und sich für die Arbeiten die notwendigen Hilfsmittel und –kräfte besorgt. Sein Lügenkonstrukt funktioniert recht gut, bis er an eine Frau gerät, die die Bürgermeisterin eines kleinen Ortes ist, durch welchen die Autobahn führen soll. Denn als Gefühle ins Spiel kommen, zweifelt der Betrüger an seinem Lügenkonstrukt. Doch mittlerweile arbeiten bereits mehr als zehn Personen für ihn. Die bittersüße Komödie erzählt von Selbstausbeutung und blinder Hoffnung auf ‚die da oben’…

Regisseur

Xavier Giannoli wurde 1972 in Frankreich geboren. Als Regisseur und Drehbuchautor dreht Giannoli seit 1993 Filme. Sein Film “À l´origine” erlangte in Frankreich Kultstatus. Die Komödie schaffte es sogar bis auf das weltberühmte Filmfestival in Cannes.


Trailer

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Kritik

Eine unterhaltsame Komödie, die mit ihrer wahnsinnigen Komik auf einer wahren Begebenheit beruht. Als er vor einigen Jahren in einer Zeitung von diesem seltsamen Vorfall gelesen hatte, machte ers sich an Recherchieren. Während seiner Untersuchungen traf der Regisseur sowohl auf den verurteilenden Richter, als auch den echten Gauner, der zurzeit im Gefängnis sitzt. Auch traf er während seiner Nachforschungen fast alle Beteiligten. Und genau diese ausführliche Recherche spiegelt sich im Film jederzeit wieder. Trotz der teils unglaubwürdigen, weil so verrückten Story, kommt der Film jederzeit glaubwürdig rüber und sorgt für viel Schmunzeln im Publikum. Eigentlich müsste man dem Übeltäter fast schon Dank aussprechen, dass er mit seiner verrückten Idee eine Autobahn mitten auf ein Feld bauen zu lassen, die Produktion eines solch tollen Films ermöglicht hat. Die Tatsache, dass sich der Film auf Französisch abspielt und lediglich englische Untertitel beinhaltet, ändert nichts an der Klasse. Fazit: Was in Cannes gefeiert wird, hat auch in Würzburg gute Chancen auf einen Wettbewerbserfolg. Urkomisch und mitreißend!

Bewertung

4 von 5 Sternen

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Die Bildrechte liegen bei Europacorp © 2010

Filmicons by DryIcons

Filmkritik “Bergfest” von Florian Eichinger


Der bereits mehrfach ausgezeichnete Spielfilm “Bergfest” von Florian Eichinger fand auf seinem Weg durch die zahlreichen internationalen Filmfeste auch seinen Weg nach Würzburg.

Kurzinhalt

Das junge Paar Hannes und Ann freut sich auf ein Wochenende in der Berghütte von Hannes’ Familie. “Zufällig” treffen sie dort auf seinen Vater und dessen neue Freundin Lavinia, die jünger ist als Ann. Nach jahrelangem Beziehungsbruch zwischen Vater und Sohn scheint die anfängliche Harmonie und die offensichtliche Veränderung des Vaters beide wieder einander anzunähern. Auch scheint nach anfänglichen Auseinandersetzungen die Chemie zwischen den Frauen zu stimmen und man bleibt. Mit liebevollem Forscherdrang versucht Ann, hinter die Oberfläche der Psychospiele zwischen dem alternden Bühnenregisseur und seinem ihm entfremdeten Sohn, einem Schauspieler, zu dringen, denn sie hofft, in dem Vater-Sohn-Verhältnis könnte auch der Schlüssel für ihre eigenen Beziehungsprobleme mit Hannes zu finden sein. Als auf Drängen von Lavinia die Verlobung von Hannes und Ann ganz nach Theaterfamilienart in einer betrunkenen Improvisationsszene gefeiert wird, eskaliert die Situation.
Der Regisseur und Autor Florian Eichinger zeigt die Eiseskälte der Schneelandschaft und entwirft damit ein Bild für die gefühlsarme Beziehung der beiden Protagonisten.

Regisseur

Florian Eichinger wurde 1971 in Ludwigsburg geboren. Er lebte in Bonn, am Tegernsee und bis heute in Hamburg. In den frühen 90ern arbeitete er als TV-Redakteur und drehte Kurzfilme und Musikvideos, darunter das Video zu Udo Lindenbergs Song “Ich schwöre”. Seit 1998 schrieb er diverse Drehbücher und “studierte” 3 Jahre lang in einer Videothek – eine Zeit, die er als entbehrungsreiche, aber an wichtigen Erfahrungen reiche Zeit betrachtet. “Bergfest” ist sein Langspielfilm-Debüt, produziert ohne öffentliche Fördergelder von der kleinen, unabhängigen BERGFILM GbR, gedreht mit einem Mikrobudget von 50.000 hart verdienten Euros an 10 halsbrecherischen Drehtagen.


Trailer

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Kritik

Regisseur Florian Eichinger erzählt mit seinem Film „Bergfest“ die Geschichte von einem Vater und seinem verlorenen Sohn. Mit nur einem Drehort und lediglich vier Schauspielern entstand eine Produktion, die rein über die Geschichte der Beteiligten an den Zuschauer gelangt. Was anfangs nach großem Heimatkino aussieht, lässt Freunde der Bergwelt am Ende eher ernüchternd zurückblicken. Man hätte sicherlich mehr aus dem Drehort auf dem Wallberg am Tegernsee herausholen können. Was überzeugt ist über lange Zeit die Geschichte, die sich mitreißend und spannend verhält. Auch die Auflösung zwischen dem Vater-und-Sohn-Konflikt scheint schlüssig, bis immer mehr Informationen auftauchen. Eine kurzzeitige Affäre zwischen Sohn und Freundin des Vaters bringt zwar Spannung rein, aber bleibt bis zum Ende rätselhaft. Großes Gedankenkino, das nach einer kompletten Auflösung sucht. Fazit: Beeindruckende Geschichte, aber trotz des Drehorts noch Luft nach oben.

Bewertung

3 von 5 Sternen

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Die Bildrechte liegen bei BERGFEST FILM GbR © 2010

Filmicons by DryIcons

iPad – vollwertiger Tablet-PC oder doch nur ein aufgeblasenes iPhone?

Vor drei Tagen wurde in San Francisco Apples neueste Wunderwaffe vorgestellt. Glaubt man Steve Jobs, dann ist Apple mit dem iPad ein weiterer Meilenstein gelungen. Es soll die Vorzüge eines Tablet-PCs mit denen eines iPhones und eines Kindle vereinen. Ob sich dieses neue Multifunktions-Medium durchsetzen kann, bleibt abzuwarten, die Vorzeichen jedoch stehen zumindest nicht schlecht.

Die wohl wichtigste Frage für eine erfolgreiche Zukunft wird sein: „Was kann das iPad eigentlich?

Bild: Apple

Deshalb haben wir uns einmal hingesetzt und ein paar Fakten zu Apples neuer Wunderwaffe zusammengeschrieben:

-          Es hat ein 10 Zoll Multitouch-Display, mit einer augenscheinlich sehr guten Bildqualität. Sogar HD-Qualität soll möglich sein.

-          Die Bedienung und Handhabung soll der des Iphone’s gleichen und damit kinderleicht sein Auch in der Konstruktion und dem Design fällt sofort die Ähnlichkeit zum iPhone auf. Alles ist hier eben einen Tick größer.

-          Die Eingabe von Buchstaben und Zeichen erfolgt über eine digitale Tastatur, ebenfalls wie beim iPhone.

-          Apps, Spiele und Anwendungen dürfen natürlich auch nicht fehlen

-          Betrachtet man nun Funktionen, die das iPhone nicht kann, stößt man auf ein Feature, das dem Kindle sehr nahe kommt. So ist es mit dem iPad möglich, sich digitale Bücher (eBooks) und Zeitungen anzusehen.

-          Bedenkt man, dass das iPad bis zu 10h Akkulaufzeit haben soll, so ist es wirklich kein Problem über einen längeren Zeitraum Zeitung zu lesen oder irgendwelche Anwendungen auszuführen.

Das klingt alles echt super, aber schaut man etwas genauer hin und hat schon Erfahrungen mit einem Tablet-PC oder einem Tablet-Convertible gesammelt, dann stellt man sich doch noch ein paar Fragen, wie etwa…

-          Bei allen bisherigen Tablets gab es immer einen Stift zur Bedienung. Wie ist es auf dem iPad möglich handschriftliche Eingaben oder Notizen zu machen?

-          Eine digitale Tastatur hat definitiv seine Vorteile, aber wie komfortabel kann man damit schreiben, vor allem längere Eingaben? – Hier hat Apple allerdings bereits vorgesorgt und eine passende Kombination aus iPad-Halterung und Tastatur angedeutet.

-          Hält der Akku wirklich 10h? – Wird eine solch hohe Akkulaufzeit wirklich realisiert, dann steckt das iPad in dieser Größendimension wohl alles Vergleichbare in den Schatten.

-          Mit einem Preis von etwa 500$ ist es trotz der Leistung als ein eher günstiges Apple-Produkt einzustufen.

Jetzt stellt sich nur noch eine Frage: Viele, die heute bereits ein iPhone besitzen denken über den Kauf eines iPads noch. Doch lohnt es sich überhaupt, das neue große iPhone, ääh iPad, zu holen?

Es ist nicht alles Gold was glänzt, aber mit dem iPad scheint Apple ein ums andere Mal wieder den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Man kann nun wirklich gespannt sein, wie sich das iPad auf dem Markt etabliert und wohl durchsetzt. Bis dato: Good Job, Mr. Jobs!